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Desktop-Entwicklung
Dipl.Ing.

Walter Kohl

Wir tun nicht nur was wir können,
wir können auch was wir tun!

Walter Kohl

Begriffe

Das mag für viele ein Affront sein, aber ich "schmeiße" hier einfach die Begriffe "Desktop-Software" und "App" zusammen. Den als Entwickler ist es für uns tatsächlich kein "SO" großer Unterschied. Das eine bezeichnet Appikationen für den "Desktop-Computer" und das andere Software für "Smartphones", "Tablets" und ähnliches. Sie sehen schon an der Austauschbarkeit der Begriffe, daß hier keine Welten dazwischen liegen. Selbstverständlich gibt es grundlegende Unterschiede, schon alleine die Hardware ist sehr verschieden und auch die Ansprüche an den jeweiligen Softwaretypus. Damit kann man aber, auch Dank moderner Entwicklungswerkzeuge, wie z. B. Visual Studio, umgehen.

wjk-Security Suite

Ich möchte als Beispiel einer "Desktop-Software" meine Applikation "wjk-Security Suite" heranziehen. Ich hatte begonnen die Tools zu entwickeln, als in Europa einmal wieder die leidige Diskussion um das Ausspähen von Daten durch "diesmal wieder" den US-Geheimdienst hochkochte.
Meine Erachtens kann jeder etwas dagegen tun, nur scheint die große Mehrheit der Anwender der Ansicht zu sein, für ihn sei das unnötig. Das ist sehr schade, den um so mehr Menschen verschlüsseln, um so schwieriger wird es für die Späher (und teuer). Vielleicht würden sie dann zumindest das flächendeckende Überwachen ganz bleiben lassen.
Nun, die Moral der Geschichte, da keine Nachfrage bestand, habe ich die Weiterentwicklung bleibenlassen.

Keine Web-, sondern eine Desktop-Anwendung


Die Software kann jedoch gut herangezogen werden, um zu beschreiben, warum sie eine Desktop- und nicht etwa eine Web-Anwendung werden mußte. Primär ging es darum eMails zu verschlüsseln, also könnte leicht gefolgert werden: Klar. eMail. Internet. Web-Anwendung.
Das blöde ist, Web-Anwendungen laufen auf Internet-Servern, das heißt, daß immer eine Kommunikation zwischen dem Computer im Büro oder Zuhause (sogenanten Clients) und dem Server im Internet stattfinden muß. Das wiederum heißt, daß eMails die ich auf dem Server ver- und entschlüssele im Kommunikationsbereich zwischen Server und Client unverschlüsselt übertragen werden. Dann kann ich den Aufwand auch ganz bleiben lassen.

Einfache Anwendung


Moderne Verschlüsselungsverfahren arbeiten mit Schlüsselpaaren, einem öffentlichen Schlüssel, der zur Verschlüsselung dient und einem geheimen Schlüssel (den nur der kennt, für den verschlüsselt wird) zum Entschlüsseln. Für viele Anwender ist schon die Verwaltung dieser, zugegebenermaßen sehr kryptischen, Schlüsselpaare ein Problem. Also habe ich ein Verfahren gewählt, wo der Anwender nicht im geringsten davon etwas mitbekommt. Alles läuft (wiederum verschlüsselt) im Hintergrund ab.
In der kleinsten Version wären die Schlüssel noch per eMail ausgetauscht worden oder auf vielen anderen Wegen (z. B. als "" über die Visitenkarte). Das wäre alles gegangen, da ja "nur" der ohnehin öffentliche Schlüssel ausgetauscht worden wäre. In der nächsten Ausbaustufe wäre das ganze per Datenbank über einen zentralen Server vonstatten gegangen.

Dateiverschlüsselung


Da ich schon dabei war, habe ich auch eine Dateiverschlüsselung (und Kompression) eingebaut, um Anhänge versenden zu können oder Dateien auch in der "Cloud" speichern zu können.

Mailclient


Da die Daten ja auch ins Internet mußten und von dort wieder auf den Rechner, war es nötig eine Software zu schreiben, die dies bewerkstellige und die auch in der Lage war, das ganz zu ver- und entschlüsseln. Einen sogenannten Mailclient.

Damit waren schon drei Aufgabe unter einem Dach:
  • die Schlüsselverwaltung,
  • die Dateiverschlüsselung und Verwaltung und
  • der Mailclient.

Erweiterungen


Selbstverständlich hatte ich auch daran gedacht, daß ganze für "Smartphones" usw. zugänglich zu machen und da sind wir wieder bei den Apps. Auch war geplant, mit sogenannten "Plugins" andere Software zu erweitern, um z. B. "Outlook" zu befähigen, solche eMails zu ver- und entschlüsseln.

Informatives

Das ganze können Sie sich unter folgenden Links ansehen, auch die Dokumentation ist dort zu finden.